In der Nacht vom 5. Mai 2026 kam es zu einer größeren Störung im deutschen Domainraum: Zahlreiche .de-Domains waren zeitweise nicht erreichbar. Ursache war offenbar ein Problem im Zusammenhang mit DNSSEC bei der DENIC.
Für viele Nutzerinnen und Nutzer sah es so aus, als seien Webseiten oder Dienste komplett offline. Tatsächlich liefen viele Server weiterhin problemlos. Zeitweise funktionierte allerdings die Zuordnung der Domainnamen nicht mehr korrekt.
Die Störung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig das Domain Name System (DNS) für das Internet ist.
Das CloudFest gehört zu den wichtigsten Events der Hosting- und Cloud-Branche. Jedes Jahr trifft sich hier ein großer Teil der internationalen Szene, von Infrastruktur-Anbietern über Software-Hersteller bis hin zu Hosting-Providern. Das CloudFest 2026 stand offiziell unter einem klaren Motto:
„The Sustainability of Everything“
In der Praxis dominierte jedoch ein anderes Thema: Künstliche Intelligenz (AI).
Zwischen Keynotes, Panels und Gesprächen wurde schnell deutlich: AI ist nicht nur ein Trend, sondern das zentrale Thema der Branche und überlagert dabei viele andere Diskussionen.
Das CloudFest 2026 zeigt deutlich, wie stark AI die Hosting-Branche verändert – und wo aktuelle Grenzen liegen.
WordPress betreibt heute mehr als 40 % aller Websites weltweit. Diese enorme Verbreitung macht das System gleichzeitig zum beliebtesten Content-Management-System – und zu einem der häufigsten Ziele automatisierter Angriffe.
Hosting wirkt oft unsichtbar – solange alles funktioniert. Doch wenn Sicherheitslücken auftreten oder Systeme unter Druck geraten, zeigt sich, was im Hintergrund tatsächlich passiert. Ein Blick darauf, was Hosting-Betrieb im Alltag wirklich bedeutet.
Webhosting bringt viele Fachbegriffe mit sich – von DNS über Container bis hin zum Reverse Proxy. In diesem Glossar erklären wir zentrale Begriffe aus Hosting, Serverbetrieb und Webinfrastruktur verständlich und kompakt.
Das Glossar wird laufend erweitert und dient als Nachschlagewerk für unsere Blogartikel und Tutorials.
In unserer Blogserie über nützliche Open-Source-Tools stellen wir heute Nextcloud vor:
Die Abokosten für etablierte Office-Suiten steigen, Lizenzmodelle werden komplexer und beim Thema Datenschutz in der Public Cloud bleibt bei vielen Unternehmen oft ein flaues Gefühl im Magen. Immer mehr Teams fragen sich: Geht das nicht unabhängiger, planbarer und mit voller Datenkontrolle?
Die Antwort ist ein klares Ja. Und sie heißt Nextcloud.
Docker-Container sind aus der heutigen IT-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Sie dienen dazu, Software zu installieren, zu aktualisieren und effizient zu verwalten. Container-Hosting – ob hochverfügbar im Kubernetes-Cluster oder selbst betrieben via Podman oder Portainer – verspricht die Lösung vieler Probleme, die früher mit der manuellen Verwaltung komplexer Servicelandschaften einhergingen. Abhängigkeiten werden isoliert, Schnittstellen standardisiert und die Automatisierung der Administration erheblich vereinfacht.
Ein neues Jahr bringt neue Anforderungen an den Hosting- und Infrastrukturbetrieb. Für uns bei Artfiles bedeutet 2026 vor allem eines: Stabilität sichern, Transparenz erhalten und Sicherheit weiter stärken – im laufenden Betrieb und ohne unnötige Komplexität.
2026 ist für uns ein besonderes Jahr: Artfiles begleitet die Entwicklung des Internets seit 25 Jahren. Wie sich unser Unternehmen in dieser Zeit entwickelt hat, zeigt ein Blick in unsere Geschichte. Das verstehen wir weniger als Anlass zum Rückblick, sondern als Verantwortung, Systeme langfristig verlässlich weiterzuentwickeln.
In unserer neuen Blogserie stellen wir Ihnen Anwendungen vor, die wir aus technischer Sicht empfehlen können. Wir zeigen, was das jeweilige Tool leistet, wofür es eingesetzt wird und wie Sie es bei uns nutzen können – in vielen Fällen mit nur wenigen Klicks.
Den Anfang macht heute: Uptime Kuma.
Ihre Webseite ist plötzlich nicht erreichbar – und niemand bemerkt es. Erst Stunden später melden sich Kundinnen oder Kunden. Und Sie fragen sich: Warum habe ich davon nicht früher erfahren?
Vielleicht haben Sie es selbst schon erlebt: Ihre Website reagiert plötzlich langsamer als gewohnt, oder der Server zeigt ungewöhnlich hohe Zugriffszahlen – oft ein Hinweis auf automatisierte Angriffe oder gezielte Überlastungsversuche.
Tatsächlich nehmen Webangriffe weiter zu. Laut dem aktuellen NETSCOUT DDoS Threat Intelligence Report[1] gehört Deutschland zu den am stärksten betroffenen Ländern in der DACH-Region: Die Zahl und Komplexität von DDoS-Angriffen stieg 2024 deutlich an. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) meldete im August einen weiteren Zuwachs der durchschnittlichen Angriffsstärke auf 442 Mbit/s (+6 % gegenüber Vormonat)[2].
Mit unserem neuen Web-Security Paket bieten wir Ihnen nicht nur Schutz, sondern auch Kontrolle und Transparenz. Alle Sicherheitsfunktionen sind direkt über das DCP konfigurierbar und kombinieren automatisierte Abwehrmechanismen mit individuell anpassbaren Regeln – ein Ansatz, den in dieser Form nur wenige Anbieter bieten.
DDoS-Schutz – Stabilität auch unter Last
Alle unsere Kund:innen profitieren bereits von einem automatischen Basisschutz, der verdächtige Traffic-Spitzen erkennt und DDoS-Angriffe in Echtzeit abwehrt.
Im Web-Security Paket stehen zusätzlich detaillierte Reporting-Funktionen zur Verfügung: Sie zeigen Ursprung, Dauer und Intensität eines Angriffs und machen sichtbar, wie effektiv die Schutzmechanismen reagiert haben. Damit behalten Sie die volle Kontrolle über die Sicherheitslage Ihres Servers – auch bei komplexeren Angriffsszenarien.
IP-Filter – präzise Zugriffskontrolle auf Netzwerkebene
Mit dem IP-Filter lassen sich Zugriffsregeln für einzelne IP-Adressen oder ganze IP-Netze definieren. So können Sie beispielsweise festlegen, wie viele gleichzeitige Verbindungen oder Anfragen pro Sekunde zulässig sind.
Außerdem lassen sich sensible Dienste wie FTP, SSH oder Verwaltungsoberflächen gezielt auf bestimmte Adressbereiche beschränken – ein effektiver Schutz beispielsweise gegen Brute-Force[3]-Angriffe.
Auch der Zugriff auf das DCP selbst kann auf bestimmte IP-Bereiche limitiert werden, sodass nur autorisierte Verbindungen auf Ihre Konfigurationsoberfläche zugreifen können – ein häufig genutztes Feature für zusätzliche Administrationssicherheit. Selbst HTTP/S-Zugriffe können eingeschränkt werden, um missbräuchlichen Traffic zu blockieren, bevor er Ihre Anwendung überhaupt erreicht.
ModSecurity – Web Application Firewall direkt integriert
ModSecurity agiert als leistungsfähige Web Application Firewall (WAF) auf Serverebene und überprüft eingehende Anfragen in Echtzeit. So werden gezielte Angriffe auf zum Beispiel WordPress Plugins durch SQL-Injections oder Cross-Site-Scripting (XSS)[4] frühzeitig erkannt und blockiert.
Über das DCP lässt sich ModSecurity subdomaingenau aktivieren und flexibel konfigurieren – inklusive Testmodus („Regeln ausführen, aber nur loggen“) und automatischer Blockierung erkannter Angriffe. Das zugrunde liegende OWASP Core Rule Set (CRS) kann in Version 3 oder 4 gewählt werden; zusätzlich bestimmen Sie das Prüflevel (Paranoia Level 1–4), um Sicherheit und False Positives optimal auszubalancieren.
Damit steht Ihnen eine vollwertige WAF-Infrastruktur zur Verfügung, ohne dass Sie externe Module oder eigene Serverkonfigurationen pflegen müssen – ein deutlicher Vorteil gegenüber vielen Wettbewerbern.
So schützt ModSecurity Ihre Website bereits, bevor Angriffe Schaden anrichten können – ganz automatisch.
Für wen ist das Paket sinnvoll?
Das Web-Security Paket richtet sich an Kund:innen mit dem Tarif Professional Web af.stack oder Professional Web Bladeserver, die Ihre Serverumgebung aktiv verwalten und überwachen möchten.
Über das DCP erhalten Sie eine zentral steuerbare Sicherheitslösung, die DDoS-Abwehr, Zugriffskontrolle und WAF vereint – ohne zusätzliche Software oder externe Firewall-Systeme.
Das Ergebnis: mehr Transparenz, weniger Angriffsfläche – und ein Sicherheitsniveau, das in dieser Form kaum ein anderer Hosting-Anbieter bietet.
Aktivieren Sie Ihr Web-Security Paket jetzt direkt im DCP und machen Sie Ihre Website fit gegen moderne Angriffe.
So wird ein DDoS-Angriff in den Traffic-Diagrammen unserer Router sichtbar. Die grünen Spitzen markieren den eingehenden Traffic während eines nächtlichen Angriffs. Trotz kurzfristiger Lastspitzen im Bereich von mehreren Gbit/s blieb der Datenverkehr stabil. Das Web-Security Paket erkennt solche Anfragen automatisch und filtert sie in Echtzeit, sodass Ihre Website jederzeit erreichbar bleibt.