
Erste Hilfe bei häufigen Fehlern rund um Website, E-Mail und Domain
Die Website ist nicht erreichbar, E-Mails lassen sich nicht versenden oder der Browser zeigt eine Sicherheitswarnung. In solchen Situationen ist oft zunächst unklar, ob die Ursache bei der Website, der Konfiguration oder dem Hosting liegt.
Nicht jede Fehlermeldung bedeutet jedoch, dass der Server ausgefallen ist. Häufig sind lokale Einstellungen, kürzlich durchgeführte Änderungen oder fehlerhafte Zugangsdaten verantwortlich. Wer systematisch vorgeht, kann viele Probleme selbst eingrenzen und dem Support bei Bedarf wichtige Hinweise liefern.
Dieser Beitrag zeigt, wie Sie typische Hosting-Probleme erkennen, welche ersten Schritte sinnvoll sind und wann Sie professionelle Unterstützung hinzuziehen sollten.
Hosting-Probleme? Erst prüfen, dann handeln
Bevor Sie Einstellungen verändern, lohnt sich ein kurzer Check:
- Funktioniert die Website auf einem anderen Gerät?
- Ist sie über das Mobilfunknetz erreichbar?
- Tritt der Fehler in mehreren Browsern auf?
- Haben Sie kurz zuvor ein Update oder eine Konfigurationsänderung durchgeführt?
- Sind neben der Website auch E-Mail, FTP oder SSH betroffen?
Mit diesen Fragen lässt sich häufig bereits erkennen, ob die Ursache lokal, innerhalb der Website oder auf Serverebene liegt.
Systematisch vorgehen statt mehrere Dinge gleichzeitig ändern
Wenn eine Website plötzlich nicht mehr funktioniert, liegt es nahe, verschiedene Einstellungen auszuprobieren. Werden mehrere Änderungen gleichzeitig vorgenommen, erschwert das jedoch die Fehlersuche.
Gehen Sie deshalb Schritt für Schritt vor:
- Notieren Sie die vollständige Fehlermeldung.
- Halten Sie fest, wann das Problem erstmals aufgetreten ist.
- Prüfen Sie, welche Änderungen unmittelbar davor vorgenommen wurden.
- Testen Sie die betroffene Funktion über ein anderes Gerät oder Netzwerk.
- Ändern Sie immer nur eine Einstellung und kontrollieren Sie anschließend das Ergebnis.
So bleibt nachvollziehbar, welche Maßnahme eine Veränderung bewirkt hat.
Problem 1: Die Website ist nicht erreichbar
Die Meldung „Diese Website ist nicht erreichbar“ kann unterschiedliche Ursachen haben. Sie bedeutet nicht automatisch, dass der Webserver ausgefallen ist.
Möglicherweise ist die eigene Internetverbindung gestört, der Browser verwendet veraltete Daten oder die Domain verweist nicht auf das richtige Ziel. Auch fehlerhafte DNS-Einstellungen, eine Firewall-Regel oder ein Problem innerhalb der Website kommen infrage.
Das können Sie prüfen
Öffnen Sie die Website zunächst auf einem anderen Gerät und anschließend über eine andere Internetverbindung, beispielsweise das Mobilfunknetz Ihres Smartphones. Funktioniert die Seite dort, liegt die Ursache wahrscheinlich im lokalen Netzwerk, im Browser oder im DNS-Cache des verwendeten Geräts.
Prüfen Sie außerdem:
- Sind andere Websites erreichbar?
- Ist nur eine Domain betroffen?
- Funktionieren E-Mail und FTP weiterhin?
- Wurden die Domain- oder DNS-Einstellungen kürzlich verändert?
- Tritt der Fehler nur bei einer bestimmten Unterseite auf?
Wie Domains, Website und Hosting zusammenhängen, erklären wir ausführlich in unserem Beitrag „Domain-Management für Einsteiger: Die wichtigsten Grundlagen für Website-Betreibende“.
Weitere Informationen zur Verwaltung Ihrer Domains finden Sie in der Artfiles Knowledge Base unter „Domains (Management)“.
Problem 2: 500 Internal Server Error
Der Statuscode 500 Internal Server Error zeigt an, dass der Server eine Anfrage erhalten hat, sie aufgrund eines internen Fehlers aber nicht verarbeiten konnte. Die Meldung allein verrät noch nicht, wodurch der Fehler ausgelöst wurde.
Häufige Ursachen sind fehlerhafte PHP-Skripte, inkompatible Plugins oder Themes, eine falsch konfigurierte .htaccess-Datei, beschädigte Dateien oder unpassende Dateiberechtigungen.
So gehen Sie vor
Tritt der Fehler unmittelbar nach einer Änderung auf, sollten Sie zunächst dort ansetzen. Deaktivieren Sie ein neu installiertes oder aktualisiertes Plugin testweise oder stellen Sie die vorherige Version einer Konfigurationsdatei wieder her.
Besonders hilfreich sind die Error-Logs. Sie enthalten häufig Hinweise darauf, welche Datei oder Funktion den Fehler verursacht. Wie Sie diese Protokolle einsehen, erfahren Sie in der Knowledge Base unter „Logdateien“.
Prüfen Sie außerdem, ob die verwendete PHP-Version mit Ihrer Website oder Anwendung kompatibel ist. Bei Artfiles lässt sich die Version für einzelne Subdomains über das DCP konfigurieren. Die notwendigen Schritte erklärt die Anleitung „PHP-Version einstellen“.
HTTP-Statuscodes kurz erklärt
| Statuscode | Bedeutung |
| 200 | Die Anfrage wurde erfolgreich verarbeitet. |
| 301 | Die Seite wurde dauerhaft weitergeleitet. |
| 403 | Der Zugriff ist nicht erlaubt. |
| 404 | Die angeforderte Seite wurde nicht gefunden. |
| 500 | Bei der Verarbeitung ist ein interner Serverfehler aufgetreten. |
| 502 | Die Kommunikation zwischen beteiligten Servern ist fehlgeschlagen. |
| 503 | Der Dienst ist vorübergehend nicht verfügbar. |
Ein Statuscode liefert noch keine vollständige Diagnose, hilft aber dabei, den betroffenen Bereich einzugrenzen.
Problem 3: Der Browser warnt vor einer unsicheren Verbindung
Erscheint beim Aufruf einer Website die Warnung „Verbindung ist nicht sicher“, kann der Browser das verwendete SSL-Zertifikat nicht bestätigen oder einzelne Inhalte der Seite werden weiterhin unverschlüsselt geladen.
Das Zertifikat kann abgelaufen sein, nicht zur aufgerufenen Domain passen oder noch nicht korrekt eingerichtet worden sein. Eine weitere mögliche Ursache ist sogenannter Mixed Content: Die Website wird über HTTPS geladen, einzelne Bilder, Skripte oder Stylesheets jedoch weiterhin über HTTP.
Das können Sie überprüfen
- Ist das SSL-Zertifikat noch gültig?
- Wurde es für die richtige Domain ausgestellt?
- Sind auch benötigte Subdomains abgedeckt?
- Werden Aufrufe über HTTP zuverlässig auf HTTPS weitergeleitet?
- Werden alle Bilder, Skripte und Stylesheets verschlüsselt geladen?
Informationen zur Einrichtung und Verwaltung finden Sie in der Knowledge Base unter „SSL-Zertifikat“.
Für WordPress-Websites steht außerdem die Anleitung „WordPress Webseite auf HTTPS umstellen“ zur Verfügung.
Problem 4: E-Mails können nicht versendet oder empfangen werden
Wenn Nachrichten nicht versendet werden können oder beim Empfänger nicht ankommen, kann die Ursache im E-Mail-Programm, bei den Zugangsdaten, im verwendeten Netzwerk oder in der Domainkonfiguration liegen.
Beginnen Sie mit den einfachsten und häufigsten Fehlerquellen.
Zugangsdaten und Einstellungen kontrollieren
Prüfen Sie zunächst:
- Ist die vollständige E-Mail-Adresse als Benutzername eingetragen?
- Ist das Passwort korrekt?
- Werden die richtigen Posteingangs- und Postausgangsserver verwendet?
- Stimmen Ports und Verschlüsselungsart?
- Funktioniert die Anmeldung im Webmail?
- Liegt eine konkrete Fehlermeldung vor?
In Hotels, Firmennetzwerken oder öffentlichen WLANs können bestimmte Ports blockiert sein. Funktioniert der Versand über das Mobilfunknetz, deutet dies auf eine Einschränkung des zuvor verwendeten Netzwerks hin.
Die aktuellen Serverdaten sowie Anleitungen für Outlook, Thunderbird, Apple Mail und mobile Geräte finden Sie unter „E-Mail-Einrichtung: Alle Clients im Überblick“.
Ihre vorhandenen Adressen und Postfacheinstellungen können Sie im DCP verwalten. Weitere Informationen enthält die Supportseite „E-Mail-Konten“.
Spamfilter und DNS-Einträge prüfen
Wurde die Nachricht erfolgreich versendet, kommt aber nicht beim Empfänger an, sollten Sie zunächst den Spam-Ordner sowie mögliche Rückläufer oder Fehlermeldungen kontrollieren.
Für die Zustellung spielen außerdem die DNS-Einträge der Domain eine Rolle. MX-Einträge bestimmen, an welche Mailserver Nachrichten zugestellt werden. SPF, DKIM und DMARC helfen dabei, berechtigte Absender zu erkennen und den Missbrauch einer Domain zu erschweren.
Hinweise zur Einrichtung eines SPF-Records sowie zur Konfiguration von DKIM und DMARC finden Sie in unserer Knowledge Base unter „SPF-Record“ und „DKIM/DMARC“.
Eine ausführliche Einführung bietet außerdem unser Beitrag „E-Mail-Adresse einrichten: Schritt für Schritt zur eigenen E-Mail-Adresse“.
Problem 5: DNS-Änderungen scheinen nicht zu funktionieren
Änderungen an DNS-Einträgen sind nicht immer sofort überall sichtbar. Das führt häufig zu dem Eindruck, dass eine Einstellung nicht gespeichert wurde oder fehlerhaft ist.
DNS-Informationen werden von vielen Systemen zwischengespeichert. Wie lange ein Eintrag im Cache bleiben darf, bestimmt die sogenannte Time to Live, kurz TTL. Erst nach Ablauf dieser Zeit wird die Information erneut beim zuständigen Nameserver abgefragt.
Dadurch kann eine Domain in einem Netzwerk bereits auf das neue Ziel verweisen, während in einem anderen noch der vorherige Eintrag verwendet wird.
Das können Sie prüfen
- Wurde der richtige DNS-Eintrag bearbeitet?
- Ist der Eintrag vollständig und syntaktisch korrekt?
- Verwendet die Domain die erwarteten Nameserver?
- Ist die eingestellte TTL bereits abgelaufen?
- Liefert ein anderes Netzwerk schon die neuen Informationen?
- Wird lokal noch ein älterer Eintrag aus dem Cache verwendet?
Wie Sie einen Eintrag anpassen, erklärt die Anleitung „Tutorial: Einen DNS-Eintrag ändern“. Grundlagen zu den unterschiedlichen Eintragstypen finden Sie unter „DNS-Zonen“.
Mehr über die Funktionsweise von DNS erfahren Sie in unserem Blogbeitrag „DNS-Systeme leicht gemacht – warum viele .de-Domains am 5. Mai 2026 plötzlich nicht erreichbar waren“.
Problem 6: Nach einem Update funktioniert die Website nicht mehr
Updates schließen Sicherheitslücken und sorgen dafür, dass Anwendungen mit aktuellen Systemen kompatibel bleiben. Dennoch können nach einer Aktualisierung Fehler auftreten, etwa wenn ein Plugin, ein Theme, das Content-Management-System und die verwendete PHP-Version nicht mehr zusammenpassen.
So grenzen Sie den Fehler ein
Überlegen Sie zunächst, welche Komponente zuletzt aktualisiert wurde. Deaktivieren Sie neue oder aktualisierte Erweiterungen testweise einzeln und prüfen Sie anschließend die Website erneut.
Kontrollieren Sie außerdem:
- Ist die verwendete PHP-Version kompatibel?
- Enthalten die Error-Logs eine konkrete Fehlermeldung?
- Wurde die Aktualisierung vollständig abgeschlossen?
- Sind Plugins und Themes ebenfalls auf einem aktuellen Stand?
- Wurden während des Updates Dateien beschädigt oder überschrieben?
Vor größeren Aktualisierungen sollte ein aktuelles Backup vorhanden sein. Idealerweise werden Änderungen zunächst in einer Testumgebung geprüft.
Warum ein Backup regelmäßig getestet werden sollte, erklären wir im Beitrag „Backups richtig planen und testen – warum Datensicherung mehr ist als nur eine Kopie“.
Soll nur eine bestimmte Datei zurückgespielt werden, hilft die Anleitung „Tutorial: Eine Datei aus dem Backup wiederherstellen“.
Typische Fehler entstehen nach Änderungen
Viele Probleme treten unmittelbar nach einer Anpassung auf, zum Beispiel nach:
- einem Plugin- oder Theme-Update,
- einem Wechsel der PHP-Version,
- einer geänderten
.htaccess-Datei, - neuen DNS-Einträgen,
- der Einrichtung eines SSL-Zertifikats,
- geänderten Zugangsdaten oder Weiterleitungen.
Tritt ein Fehler direkt nach einer Änderung auf, sollte die Fehlersuche genau dort beginnen. Sichern und dokumentieren Sie wichtige Einstellungen deshalb möglichst vor der Anpassung.
Problem 7: Der Zugriff per FTP oder SSH funktioniert nicht
Scheitert der Zugriff auf Webspace oder Server, liegt nicht zwangsläufig eine Störung vor. Häufig sind falsche Zugangsdaten, ein ungeeignetes Protokoll oder eine lokale Firewall verantwortlich.
Prüfen Sie folgende Angaben
- Benutzername und Passwort
- Server- beziehungsweise Hostname
- verwendetes Protokoll
- Port
- zugewiesenes Verzeichnis
- Firewall- oder Sicherheitseinstellungen
- mögliche IP-Sperren
Achten Sie darauf, FTP, FTPS, SFTP und SSH nicht miteinander zu verwechseln. Die Verfahren verwenden unterschiedliche Verbindungstypen und teilweise unterschiedliche Ports.
Informationen zur Verwaltung und Verwendung der Zugänge finden Sie in der Knowledge Base unter „FTP-User“.
Was ist mit einer langsamen Website?
Eine langsame Website kann durch große Bilder, externe Skripte, zahlreiche Plugins, fehlendes Caching oder aufwendige Datenbankabfragen verursacht werden. Da das Thema deutlich umfangreicher ist, behandeln wir es in einem eigenen Beitrag.
Unter „Warum ist meine Website langsam? Häufige Ursachen und sinnvolle Lösungen“ erfahren Sie, wie sich Performance-Probleme systematisch analysieren und beheben lassen.
Checkliste: Hosting-Probleme systematisch eingrenzen
Bevor Sie größere Änderungen vornehmen oder den Support kontaktieren, können Sie folgende Punkte prüfen:
- Website auf einem anderen Gerät öffnen
- anderen Browser verwenden
- alternative Internetverbindung testen
- vollständige Fehlermeldung notieren
- Zeitpunkt des ersten Auftretens festhalten
- letzte Änderungen überprüfen
- Error-Logs auswerten
- Domain- und DNS-Einstellungen kontrollieren
- SSL-Zertifikat und HTTPS-Weiterleitung prüfen
- E-Mail-Zugangsdaten und Ports vergleichen
- aktuelles Backup bereithalten
- Änderungen immer einzeln durchführen
Wann sollten Sie den Artfiles-Support kontaktieren?
Wenn sich die Ursache trotz systematischer Prüfung nicht eingrenzen lässt, Fehler wiederholt auftreten oder mehrere Dienste gleichzeitig betroffen sind, sollten Sie den Support hinzuziehen.
Für eine schnelle Bearbeitung sind folgende Informationen hilfreich:
- die betroffene Domain,
- der betroffene Dienst,
- der Zeitpunkt des Fehlers,
- die genaue Fehlermeldung,
- verwendetes Gerät, Betriebssystem oder Programm,
- Screenshots oder relevante Log-Auszüge,
- die zuletzt vorgenommenen Änderungen,
- bereits durchgeführte Prüfschritte.
Je genauer Sie das Problem beschreiben, desto gezielter können unsere Support-Mitarbeitenden die Ursache prüfen und gemeinsam mit Ihnen eine Lösung finden.
Weitere Schritt-für-Schritt-Anleitungen rund um Domains, DNS, PHP, SSL, E-Mail, FTP und Backups finden Sie in der Artfiles Knowledge Base.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist meine Website plötzlich nicht mehr erreichbar?
Mögliche Ursachen sind ein lokales Netzwerkproblem, fehlerhafte DNS-Einstellungen, ein Fehler innerhalb der Website oder eine vorübergehende Störung. Testen Sie die Seite zunächst über ein anderes Gerät und Netzwerk und prüfen Sie, ob nur die Website oder auch weitere Dienste betroffen sind.
Was bedeutet „500 Internal Server Error“?
Der Server konnte eine Anfrage aufgrund eines internen Fehlers nicht verarbeiten. Häufige Ursachen sind fehlerhafte PHP-Skripte, Plugins, .htaccess-Regeln oder Dateiberechtigungen. Genauere Hinweise liefern meist die Error-Logs.
Warum wird meine Website als nicht sicher angezeigt?
Die Warnung kann durch ein abgelaufenes oder falsch eingerichtetes SSL-Zertifikat entstehen. Auch unverschlüsselt eingebundene Inhalte können sie auslösen. Prüfen Sie das Zertifikat, die HTTPS-Weiterleitung und mögliche Mixed-Content-Fehler.
Warum sind geänderte DNS-Einträge noch nicht sichtbar?
DNS-Informationen werden zwischengespeichert. Solange die TTL eines alten Eintrags noch nicht abgelaufen ist, können einzelne Geräte oder Netzwerke weiterhin die vorherige Information verwenden.
Warum kann ich keine E-Mails versenden?
Häufig sind falsche Zugangsdaten, Servernamen, Ports oder Verschlüsselungseinstellungen verantwortlich. Auch das verwendete Netzwerk kann bestimmte Ports blockieren. Vergleichen Sie die Konfiguration mit der Artfiles-Anleitung und testen Sie bei Bedarf eine andere Verbindung.
Typische Hosting-Probleme auf einen Blick
| Problem | Mögliche Ursache | Erste Maßnahme |
| Website nicht erreichbar | Netzwerk, DNS, Domain oder Websitefehler | Über ein anderes Gerät und Netzwerk testen |
| 500 Internal Server Error | PHP, Plugin, .htaccess oder Berechtigungen | Error-Logs und letzte Änderungen prüfen |
| SSL-Warnung | Zertifikat, Weiterleitung oder Mixed Content | SSL- und HTTPS-Konfiguration kontrollieren |
| E-Mail-Versand scheitert | Zugangsdaten, Ports oder Netzwerk | Einstellungen vergleichen und andere Verbindung testen |
| E-Mails kommen nicht an | MX-Eintrag, Spamfilter oder Authentifizierung | Spam-Ordner und DNS-Einträge prüfen |
| DNS-Änderung nicht sichtbar | Cache oder noch nicht abgelaufene TTL | Eintrag prüfen und anderes Netzwerk testen |
| Fehler nach Update | Inkompatibles Plugin, Theme oder PHP | Letzte Aktualisierung deaktivieren oder zurücknehmen |
| FTP-/SSH-Zugriff scheitert | Zugangsdaten, Protokoll, Port oder Firewall | Verbindungsdaten vollständig kontrollieren |
| Website ist langsam | Bilder, Plugins, Skripte oder Datenbank | Performance gezielt analysieren |
Fazit
Hosting-Probleme wirken im ersten Moment häufig komplizierter, als sie tatsächlich sind. Entscheidend ist, nicht wahllos verschiedene Einstellungen zu verändern, sondern mögliche Ursachen Schritt für Schritt auszuschließen.
Prüfen Sie zunächst, welche Dienste betroffen sind, auf welchen Geräten der Fehler auftritt und ob unmittelbar zuvor Änderungen vorgenommen wurden. Fehlermeldungen, Statuscodes und Logdateien liefern dabei wichtige Hinweise.
Viele Probleme entstehen nicht durch das Hosting selbst, sondern durch Änderungen an der Website, an DNS-Einträgen, an Zugangsdaten oder an der eingesetzten Software. Regelmäßige Backups und eine nachvollziehbare Dokumentation helfen dabei, Fehler schneller zu beheben oder ganz zu vermeiden.
Sollten Sie dennoch nicht weiterkommen, stehen Ihnen unsere Knowledge Base und die Artfiles-Support-Mitarbeitenden gerne zur Seite. Denn gutes Hosting bedeutet nicht nur eine zuverlässige Infrastruktur, sondern auch kompetente Unterstützung, wenn sie benötigt wird.