Wie unser Backup Ihre Daten sichert

Ob privat oder geschäftlich: Es ist mehr als nur ärgerlich, wenn wichtige Daten durch einen Fehler verloren gehen. Für den Privatnutzer kann der Verlust eines Bilderalbums  schmerzhaft sein, während es für kommerzielle Betreiber schon existenzbedrohend wird, wenn plötzlich die Kundendatenbank weg ist. Dagegen hilft ein Backup, das Daten regelmäßig sichert und das wir in allen Webhostingtarifen anbieten.

Bereits im kleinsten unserer Tarife ist unser Backup enthalten, das jede Datei, jedes Verzeichnis und jede Datenbank sichert. Dieses Backup läuft jede Nacht und erstellt hier eine Sicherheitskopie Ihrer Daten. Sie können dann jederzeit aus diesem Backup einen gewünschten Stand wiederherstellen, indem Sie im DCP im Menü „Backup” den Punkt auswählen, der wiederhergestellt werden soll. In den Tarifen Private Tiny bis Business Large ist ein Backup für zwei Tage inklusive. Ab dem Tarif Professional Web können Sie das Backup zeitlich auf bis zu vier Wochen erweitern. Sie können hier also theoretisch jeden beliebigen Stand der vergangenen vier Wochen zurücksichern! Selbst wenn es also einmal zu einen Problem gekommen ist, kann das Backup hier helfen.

Die technische Seite

Selbstverständlich ist in unserem Backupsystem sichergestellt, dass die Kopien nicht auf dem gleichen Server gespeichert werden, auf dem die Originale liegen – im Falle eines Hardwareausfalls wäre ansonsten wenig gewonnen. Vielmehr werden die Daten auf spezielle Server kopiert, die große Festplattenverbünde enthalten, die sogenannten RAID-Systeme. Dort sind mehrere Festplatten so miteinander verbunden, das bei einem Ausfall von einer oder mehreren Platten andere  Bereitschaftsplatten deren Aufgabe sofort übernehmen können. Ein kompletter Systemausfall kann hier in der Theorie zwar vorkommen, ist aber äußerst unwahrscheinlich. Konkret setzen wir hier verschiedene Speichersysteme von Dell ein, die als EqualLogic bekannt sind und die wir mittels iSCSI anbinden.

Equallogic

Equallogic

Solche dedizierten Speichersysteme bieten den Vorteil, dass Sie für ihre Aufgabe optimiert sind und eine höhere Performance bieten im Vergleich zu selbst konstruierten Lösungen. Allerdings zeigt sich hier auch, dass die Industrie in Zukunft ihre Speicherlösungen weiterentwickeln muss. So dauert es heute etwa 36-48 Stunden im ungünstigsten Fall, wenn eine der 2TB Festplatten ersetzt und neu ins System integriert werden muss. Nicht auszudenken, wie lange dann ein System mit 4TB Platten benötigen wird.

Trotzdem ist Eigensicherung wichtig

Auch wenn wir einen hohen Aufwand treiben, um die Daten unser Kunden zu sichern und ihnen Backups zur Verfügung zu stellen, können wir natürlich nicht für jede denkbare Situation Vorsorge treffen. Angenommen eine Webseite wird durch Dritte gehackt und der Kunde ist für zwei Wochen im Urlaub – dann nützt auch das einwöchige Backup leider recht wenig, weil hier kein unversehrter Stand zurückgesichert werden kann. Deshalb ist es notwendig, dass Daten auch immer lokal gesichert werden. Jeder Kunde ist deshalb auch aufgefordert, ein eigenes Backup seiner wichtigsten Daten vorzunehmen. Nur so ist sichergestellt, dass auch die unwahrscheinlichen Fälle abgedeckt werden.

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Heartbleed – Problem erkannt, Gefahr gebannt

Heartbleed

Heartbleed, Quelle: http://heartbleed.com/ – Lizenz: CC0

Der Heartbleed Bug wird zurecht von vielen als der „GAU des Internets” bezeichnet. Hierdurch wurden alle verschlüsselten Verbindungen, die von dem Bug betroffen waren, plötzlich unsicher. Betroffene Webserver müssen als unsicher gelten bis das Problem behoben ist. Technische Details zum Bug gibt es bei Heise und auch XKCD hat es wieder einmal mit einem anschaulichen Comic gut auf den Punkt gebracht.

 

Als die Kollegen am Dienstag ins Büro kamen, trudelten bereits die ersten Meldungen über einen der folgenschwersten Bugs aus jüngerer Zeit ein: Heartbleed – ein Fehler in einer Softwarebibliothek, der dazu führte, dass ein sogenannter „Heartbeat” (daher der Name „Heartbleed”) nicht nur zum Aufrechterhalten einer Verbindung sorgte, sondern auch ungewollt Teile des Arbeitsspeichers vom Server mitlieferte. Das perfide an diesem Fehler ist, dass hier nicht nur der private Schlüssel des Webservers erlangt werden kann, womit der gesamte verschlüsselte Verkehr des Servers entschlüsselt werden kann. Vielmehr kann hierüber auch ganz ohne Umwege verschlüsselter Inhalt vom Server abgegriffen werden. Und das auch noch in nahezu beliebiger Menge. Spätestens jetzt brauchte niemand mehr einen Morgenkaffee zum Wachwerden.

 

Wir haben gleich reagiert und vorsichtshalber ausgetauscht

Konkret ist es so, dass OpenSSL ab Version 1.01 aus dem Jahr 2011 betroffen ist. Wir setzen auf allen Servern im Webhosting allerdings OpenSSL 0.9.8o ein, das von diesem Fehler nicht betroffen ist. Daher können wir ausschließen, dass unser Webhosting davon betroffen ist. Auch auf unseren Mailservern stellt sich das Problem zum Glück nicht. Es ist zwar so, dass dort eine Version von OpenSSL im Einsatz ist, die diesen Bug aufweist. Jedoch verwenden wir für den Mailtransport das Programm Exim. Da Exim aber nicht auf OpenSSL zurückgreift, sondern hier GnuTLS einsetzt, sind wir auch hier nicht von Heartbleed betroffen.

 

Da wir aber auf einigen internen Systemen dennoch eine anfällige Version von OpenSSL im Einsatz hatten, entschlossen wir uns dazu, hier auf Nummer sicher zu gehen und jedes Risiko auszuschließen. Daher haben wir zuerst alle Systeme aktualisiert und dann unsere Zertifikate ausgetauscht. Da bei uns nur sehr wenig Systeme betroffen waren, konnten wir am Nachmittag bereits Entwarnung geben: Heartbleed war damit erledigt.

 

Für Kunden, die bei uns eigene Systeme verwalten, können wir folgende Tipps geben:

  • Schauen Sie hier bei Heise einmal, ob Sie betroffen sind
  • Sollte das der Fall sein, ist es ratsam, erst einmal das System zu aktualisieren
  • Danach sollten Sie alle aktuellen Zertifikate zurückzuziehen („revoken”) und neu ausstellen
  • Womöglich sollten betroffene Benutzer auch einmal ihre Passwörter ändern

 

Unterm Strich: (fast) kein Problem gehabt und schnell reagiert

Heartbleed ist tatsächlich ein ganz übler Bug und sämtliche benutzten Zuschreibungen wie GAU oder Horror-Bug werden dem tatsächlich gerecht. Viel schlimmer als mit diesem Fehler hätte es gar nicht kommen können, zumal niemand im Nachhinein sagen kann, seit wann diese Lücke ausgenutzt wurde. Das Ausnutzen dieses Bugs hinterlässt nämlich in keinem Logfile auch nur eine Spur. Es ist theoretisch denkbar, dass hier sehr viele Daten durch Dritte erlangt wurden ohne dass jemand auch nur einen Verdacht geschöpft hat.

Wir haben zum Glück eine schnelle Übersicht bekommen und festgestellt, dass wir fast kein Problem hatten. Dennoch haben wir nun auch jedes Restrisiko ausgeschlossen, so dass  keine Folgen zu erwarten sind. Wir sind uns deshalb sicher, dass unsere Webhosting Kunden nicht betroffen sind.

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Wir haben was gegen Spam

„Spam, Spam, Spam, lovely Spam” heißt es im Sketch von Monty Python, auf den die Bezeichnung „Spam” für die täglich versandten Massenmails im Internet zurückgeht. Und trotzdem der Sketch herrlich lustig ist, kann man die täglich eintrudelnden Spammails kaum als unterhaltsam einstufen. Was wir dagegen tun, schildern wir einmal im folgenden Text.

 

Spam ist leider ein altbekanntes Problem und beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf das einfache Anpreisen von Produkten, sondern beinhaltet auch handfesten Betrug, wie in solchen Mails:

Spammail

Spammail

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Piwik: Open Source Webanalyse mit Datenschutz

Webanalyse braucht Datenschutz. Hier gibt es zum Beispiel das Tool „Piwik”, das bei uns datenschutzkonform betrieben werden kann. Dies wollen wir einmal kurz vorstellen.

Wer eine Webseite nicht nur zum persönlichen Spaß betreibt, interessiert sich natürlich für seine Besucher: Woher kommen diese? Welche Inhalte sind überhaupt interessant? Welche technischen Voraussetzungen bringen Sie mit? Werden überhaupt die Dinge gefunden, die meine Kunden suchen?

Screenshot von piwik.org

Screenshot von piwik.org

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ICANN Verifizierung für Domaininhaber und weitere Tarifupgrades

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Wie wir es im letzten Monat bei unserem Tarifupgrade für die shared Webhosting Tarifeangekündigt haben, sind heute die Virtual-Server Tarife und der Tarif Professional Web Cloudserver mit einem Upgrade an der Reihe :

 

Professional-Web Cloudserver
Allen Neu- und Bestandskunden stehen ab dem 01. März 120 Gigabyte Webspace und 120 Gigabyte Mailspace zur Verfügung. Dies enstpricht einer Erhöhung von 80 Gigabyte Webspace und 20 GB Mailspace.

 

Virtual Server
Für die Kunden der Virtual-Server Tarife gelten ebenfalls ab dem 01. März neue Konditionen:

  • Der monatliche Grundpreis für alle Virtual-Server Tarife verringert sich um 10,00 €
  • Der zur Verfügung stehende Speicherplatz wird bei allen Tarifen um 30 Gigabyte erhöht
  • Die Kosten für zusätzlichen Speicherplatz werden von 2,00 € auf 1,50 € für je 10 Gigabyte Speicherplatz gesenkt

Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.

Bitte beachten Sie, dass bei bestehenden Professional-Web Cloudservern gegebenenfalls eine Anpassung der HD Grösse vorgenommen werden muss, bevor der Speicherplatz genutzt werden kann. Dies kann einige Tage in Anspruch nehmen.
Verifikation von Domain-Kontakten
In diesem Jahr verpflichtet uns die ICANN als oberste Registrierungsstelle für generische Toplevel-Domains (z.B. .com, .net, .org) eine Verifikation der für die Registrierung benutzten Kontaktinformationen durchzuführen. Hierzu versenden wir ab sofort Verifikations-E-Mails an die zur Neu-Registrierung von Domains genutzten E-Mailadressen. Diese enthalten einen Code, den Sie auf unserem entsprechenden Webinterface eingeben müssen, um Ihre E-Mailadresse zu verifizieren.

Den Aufbau einer Verifikations-E-Mail können sie sich hier anschauen.

Die Verifikation muss nur einmal pro E-Mailadresse vorgenommen werden, egal wie viele Domains mit dieser E-Mailadresse registriert werden.

Die von uns versandten E-Mails besitzen den Absender support@dcpserver.de, die zugehörige Webseite lautet http://www.dcpserver.de/tools/verify_email.html. E-Mail und Webseite sind bewusst neutral gehalten, da Sie auch an Reseller-Kunden versandt werden müssen.

Bitte beachten Sie, dass eine nicht erfolgte Verifikation eine vorübergehende Deaktivierung der entsprechenden Domain(s) zur Folge haben kann.

Die Verifikation wird ab sofort für die neuen generischen Domains (z.B. .shop, .guru, .photography) durchgeführt, ab 1.9.2014 dann auch für die “alten” Domains (.com, .net, .org etc).

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Unsere neue Nachbarschaft – Ein Angeber-Artikel

Jahrhundertelang verdrillten in unserer unmittelbareren Nachbarschaft die Reepschläger entlang ewig langer Bahnen Seile zu dicken Schiffstauen, gaben damit irgendwann der Reeperbahn ihren Namen und sind unserer Entwicklungsabteilung auch heute noch ein großes Vorbild bei der Erstellung undurchsichtigen Spaghetti-Codes.

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16 inch Tauwerk

Und während unser Sales-Department sich schon die Hände reibt – lässt sich doch jeden Sonntag in aller Herrgottsfrühe auf dem großen Fischmarkt direkt um die Ecke mit Sicherheit der ein oder andere Dicke Fisch an Land ziehen – freuen sich die Herren Systemadministratoren darüber, dass mit dem Bernhard-Nocht Institut für Tropenmedizin ein seit über 100 Jahren international führendes Institut zur Virenabwehr direkt gegenüber ansässig ist.

 

Im Allgemeinen

Aber mal im Ernst: Das Umfeld unseres neuen Standorts mitten in St. Paul ist nicht nur kulturhistorisch ein schwer bedeutsames Terrain. Auch die Neuzeit hat hier spektakuläre Geschichten zu erzählen. Da wäre als erstes natürlich das Auf und Ab der Reeperbahn als Musik- und Vergnügungsviertel. Die Liste der Stars, die von hier aus groß durchgestartet sind, ist lang und hinlänglich bekannt: Die Beatles, Hans Albers, Freddy Quinn oder als neueres Beispiel der Rapper Nate57 sind nur einige Beispiele von Persönlichkeiten, deren Laufbahn eng mit der Reeperbahn und St. Pauli verknüpft ist.

Freddy Quinn in der Markthalle

Freddy Quinn in der Markthalle.
Photo: Heinrich Klaffs

Auch wirtschaftlich ging es in den letzten hundert Jahren in St. Pauli auf und ab. Wenn man ehrlich ist, ging es eigentlich lange Zeit nur bergab. Doch seit einigen Umstrukturierungen in den 90ern, die den Stadtteil für Dienstleister interessant machten, ist man auf einem gutem Weg zum angesagten Lifestyle Stadtteil – was nicht unbedingt im Interesse aller St. Pauli Bewohner ist: die eh schon hohen Mieten in Hamburg steigen durch den Image-Gewinn von St. Pauli noch einmal kräftig an.

Da trifft es sich, dass unser neues Headquarter mit allen S- und U-Bahnen und damit für alle Mitarbeiter auch aus entferneteren Stadteilen Hamburgs gut zu erreichen ist. Nur ein schöner Zufall ist es selbstverständlich, dass sich der Standort unserer neuen Firmenheimat direkt auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Astra-Brauerei befindet. Es wäre ja wohl auch verrückt, wenn wir unsere neue Firmenadresse nach solchen Kriterien aussuchen würden!

Auch dass wir auf keinen Fall in das Gebäude  am 300 Meter entfernten Millerntorplatz ziehen wollten, in welchem der ehemalige Welt-Internetanbieter AOL ab dem Höhepunkt der Dot-Com Blase seinem langsamen Untergang entgegen taumelte, ist nur ein Gerücht.

Hamburger Fischmarkt

Der Hamburger Fischmarkt

Wenn man aber schon von der jüngeren Vergangenheit St. Paulis spricht, sind natürlich die zähen Kämpfe um die besetzten Häuser in der Hafenstraße zu erwähnen. Dort traf sich in den Achtzigern alles was eine Polizeiuniform trug oder sich als “Autonomer” bezeichnete und man gab sich Saures. Und obwohl es hier schon seit langem ziemlich ruhig ist und man zur WM auch mal Transparente gegen den Lärm der Fußballfans aus den Fenstern hängt oder sich für den Erhalt der bezahlten Hausmeister-Stelle stark macht (Ein “Hausmeister muss bleiben!”-Graffiti war jahrelang von weither zu sehen), ist die Hafenstraße und Umgebung auch heute noch ein Ort an dem der Widerstand so latent vor sich hinbrodelt, wie eine gute Fischsuppe im altehrwürdigen Fischereihafen-Restaurant.

By the way: Dieses ist für uns fortan fußläufig erreichbar!

 

Essen

Das einziges Manko des Fischereihafen-Restaurants ist wohl, dass es bei direkter Kohldampf gesteuerter Anpeilung doch etwas weiter entfernt liegt als die Küche der Sushi-Wizards von Henssler&Henssler. Die sind aber wiederum umgeben von dutzenden weiteren Restaurants (vor allem Fischrestaurants), die sich entlang des Elbufers in westlicher Richtung bis nach Övelgönne, dem ehemaligen und etwas kitschigen Wohndomizil verrenteter Hamburger Kapitäne, nahezu Tür an Tür aneinanderreihen.

Nur gut, dass wir nicht immer die ganze Strecke in’s alte Holzhafengebiet an der Großen Elbstraße laufen müssen. Handelt es sich doch um gut einige hundert Meter Strecke und die wollen geistig erst einmal bewältigt werden. Denn direkt vor der Tür wetteifern die Dim-Sum Kings vom Man-Wah, einem der ersten Chinesischen Restaurants der Stadt mit Cuneo, dem ersten echten “Italiener” Hamburgs (Eröffnung 1905(!)).

Bismarkheringbrötchen

Yummy Bismarkheringbrötchen!
Photo: Dirk Ingo Franke

Und wenn uns das mal alles zu viel wird, dann gehen wir halt an der Elbe entlang ein paar Schritte nach Osten wo wir in einigen Minuten in das bekannte Portugiesen-Viertel eintauchen. Hier brummt immer der Bär und ein mediterranes Fischlokal reiht sich an an das andere. Eine große Schüssel Muscheln mit Weissbrot, hinterher ein Galão und Zack, schon fühlt man sich wie im Urlaub – ist ja auch ein bisschen Urlaub und so lässt sich doch wohl hoffentlich noch besser arbeiten!

Ernährungstechnisch sind die Aussichten also mehr als rosig. Hunderte Restaurants, und jedes Einzelne ist das Beste und buhlt um unser karges Mittagstisch-Geld mit allen Tricks, die die kleine Kreidetafel hergibt. Die Entscheidung wird einem also nicht leicht gemacht aber das ist uns gerade recht, denn die Ansammlung vorzüglicher Essgelegenheiten passt hervorragend zum kugelrunden Schönheitsideal Technik-begeisterter Menschen wie wir es sind und wie es nun einmal von der Gesellschaft erwartet wird. Was sollen wir da machen?

Aber, wo waren wir stehengeblieben!? Vermutlich direkt an einer der zahlreichen Wurst- oder Dönerbuden…

 

Elbe

… oder auf den St. Pauli Landungsbrücken, dem unbestrittenen Filetstück (jetzt reicht’s aber mit den Fressvergleichen!) des an Sehenswürdigkeiten nicht gerade armen Stadtteils.

Die Landungsbrücken sind das Angeber-Schaufenster Hamburgs. Hier kommen sie an, die Busse voll Touristen aus ganz Europa. Massen erstarren in Verzückung beim Anblick der dicken Pötte, die am Wochenende pickepacke voll die Hansestadt in Richtung alle sieben Weltmeere verlassen. Fischbrötchen werden tonnenweise verputzt und alle ballern sich die Knipse mit Bildern mittelgroßer Container- und Binnenschiffe voll, dass es nur so eine Freude ist.

 

Und dann erst die Tage an denen richtig was geht an den Landungsbrücken! Vornehmlich zum Hafengeburtstag stapeln sich Millionen von Besuchern überall entlang des Hafens und versuchen während der Ein- oder Auslaufparade einen Blick auf die unzähligen Segelschiffe, Feuerwehrboote und sonstigen Wasserfahrzeuge zu ergattern. Und wir wollen ja nicht immer drauf rumreiten – aber wer gleich noch mal hat ab heute eine unglaubliche Aussicht durch die bodentiefe Fensterfront seines kleinen aber nagelneuen Lieblingsbüros auf dieses fantastische Schifffahrtsspektakel?

 

Ganz genau.

 

Die - noch im Bau befindliche - Elbphilharmonie

Die – noch im Bau befindliche – Elbphilharmonie

Und zwar von der sensationell teueren Elbphilharmonie auf der linken Seite bis runter zum alten Kohlenschiffhafen ganz rechts. Lachen Sie nicht wenn wir Elbphilharmonie sagen! Es ist heutzutage keine Seltenheit mehr, dass man auf der, wie man hier in Hamburg sagt “Ewigen Baustelle” der Elbphilharmonie ab und zu sieht wie sich z.B. ein Kran dreht und dort also gearbeitet werden muss. Schon 2017 soll der überteuertste und hässlichste Bullshitbau der Neuzeit die beste und schönste Philharmonie der Welt fertig sein. Nur 8 Jahre später und 800 Millionen Euro teurer als geplant.

 

 

Hinterland

“Solange dürften sich die Aufbauer des Riesenrads auf dem Dom natürlich keine Zeit lassen” geht einem da durch den Sinn und kurz dreht man sich um und versucht durch eines unserer Fenster auf der Nordseite einen Blick auf den Millerntorplatz zu werfen. Denn hier findet diverse Male im Jahr der Hamburger Dom statt: ein Karussell-bewährtes Volksfest, welches seit 1337 in Hamburg gefeiert wird. Elite. Als Hamburg-Ansässiger ist es eine ständig diskutierte Frage ob der Dom wohl gerade ab- oder aufgebaut ist oder wird oder vielleicht gerade läuft oder zu hat oder was!?

Da er drei mal im Jahr für jeweils 4 Wochen statt findet, kann man da schon mal leicht durcheinander kommen. Genauso wie bei der Frage in welcher Tabelle der ruhmlose aber viel gemochte FC St. Pauli gerade spielt. Ein direkter Blick aus unserem Büro in’s Stadion bleibt den wenigen St. Pauli Fans in der Firma leider verwehrt, allen anderen aber Gott sei dank erspart. Nur ein kleines Stück des Geläufs ist sichtbar aber es reicht ja schon, dass einem im Sommer das Erholungsnickerchen in den nahegelegenem Park “Planten und Blomen” durch das ständige “Tor! Ach nee doch nicht”-Gebrülle aus dem Millerntorstadion versaut wird.

 

Aber am Wochenende muss man ja auch nicht arbeiten und da wären wir wieder am Anfang aller Überlegungen, denn selbstverständlich soll, bei aller Liebe zu unserer neuen Nachbarschaft unser neues Büro in erster Linie eines bewirken: Wir wollen Ihnen mit noch mehr Spaß an unserer Arbeit noch besseren Service anbieten, neue Ideen entwickeln, neue gute Leute kennenlernen, mit ihnen zusammenarbeiten und Artfiles auf diese Weise insgesamt kommunikativer und besser machen!

 

Wir freuen uns darauf.

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Artfiles zieht um

Nach fünf Jahren im Heidenkampsweg im Süden Hamburgs ist es Ende diesen Monats mal wieder soweit: Artfiles zieht um in neue Büroräume.

Vieles unterscheidet diesen Umzug von unseren vorigen Büroumzügen. Einiges davon möchte ich hier mal vorstellen:

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Blick auf das Große Hafenbecken und auf die halbfertige Elbphilharmonie

Der größte Unterschied zu den bisherigen Umzügen ist vor allem, dass wir nicht nur einmal, sondern gleich zweimal umziehen. Aus einem Artfiles Büro werden zwei. Unser Hauptbüro wird sich in Zukunft im Herzen von Hamburg am Millerntor in St. Pauli befinden. Im Atlantic Haus haben wir im 17. Stock ein kleines aber feines Büro gefunden. Dort verfügen wir zwar über einen fantastischen Blick über Hafen und Innenstadt aber über bedeutend weniger Büro- und vor allem keine Lagerfläche.

Direkt bei unserem Rechenzentrum in der Wendenstraße 408 haben wir daher weitere Büro- und Lagerflächen angemietet. Das Büro direkt am Rechenzentrum ermöglicht uns als einer der wenigen Rechenzentrumsbetreiber in Hamburg einen qualifizierten Techniker und kompetenten Ansprechpartner für unsere Kunden täglich von 9 bis 22 Uhr vor Ort zu haben.

Mit dem Umzug und der Verteilung auf zwei Bürostandorte gehen auch einige technische und organisatorische Veränderungen einher. Eine dieser Veränderung ist vor zwei Wochen schon unfreiwillig zutage getreten: Unsere VoIP-Telefonanlage ist aus unseren Büroräumen ins Rechenzentrum gewandert. Dabei ist die Telekom leider einmal mehr ihren Ruf als berechenbar unberechenbarer Dienstleister gerecht geworden, und hat für mehrere Tage unsere Telefonnummern ins Nirvana geschickt. Continue reading

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Wie grün ist Artfiles?

Als Computerbesitzer kennt jeder das Problem: auf der einen Seite verbrauchen Computer relativ viel Strom und auf der anderen Seite erzeugen Sie je nach Leistung auch Wärme, die abgeführt werden muss. Vor allem Computer, die zum Beispiel für anspruchsvolle Spiele ausgestattet sind, stellen schon den einfachen Nutzer vor die Frage wie es mit Kühlung und Stromversorgung aussieht. Und wenn dann in einem Rechenzentrum mehrere hundert Server in einem Raum sind, stellt sich die Frage in ganz neuen Dimensionen – wie kühlt man so eine große Zahl von Servern und wie versorgt man sie auch noch sicher mit Strom und das alles auch noch kostengünstig und ökologisch?

Also: ist Artfiles grün?

Schauen wir als erstes einmal auf die Kühlung, die wir bei Artfiles einsetzen. Im Gegensatz zur früher üblichen Installation von Serverschränken in großen Räumen, haben wir sogenannte Kaltgänge aufgebaut, wie zum Beispiel im folgenden Bild:

Kaltgang bei Artfiles

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Email Spam Blacklisting – was es damit auf sich hat und wie wir damit umgehen.

 

Trotzdem die “E-Mail” seit vielen Jahren ein ausgereiftes und vielgenutztes Kommunikationsmedium ist, kann es in seltenen Fällen leider immer noch zu Problemen kommen, wenn es um den Versand oder den Empfang von Mails geht. Da können dann zum Beispiel wichtige E-Mails nicht versandt werden und der Mailserver des Empfängers gibt nur eine kryptische Fehlermeldung von sich und wehrt sich nach Kräften dagegen die Mail anzunehmen. Häufig steht in solchen Fehlermeldungen ein Verweis auf sogenannte Blacklists. Was es damit auf sich hat, ahnen Sie vielleicht schon: Das ewige Problem des Missbrauchs von E-Mails für Werbung, den sogenannten Spam. Im Folgenden wollen wir einmal kurz aufführen, was hier das Problem ist und was wir tun, um solche Probleme möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen.

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Sicherheit von WordPress und Co.

schreibenIn jüngster Zeit sehen wir vermehrt, wie Angriffe und sogenannte DDOS-Attacken („Distributed Denial of Service”, etwa: verteilte Attacken) auf unserer Kunden zunehmen, die zum Beispiel WordPress oder Joomla installiert haben. Unsere Serverüberwachung ist in der Lage, solche Angriffe häufig schon zu erkennen, bevor der Kunde dies bemerkt, sodass wir hier Gegenmaßnahmen ergreifen können, wie zum Beispiel das Aussperren dieser Angreifer. Dennoch kann nicht immer jede Attacke verhindert werden und nicht jeder Angriff wird erkannt, zumal wenn dieser mit hoher krimineller Energie abläuft.

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